Damenfußball: Sieg im Spitzenspiel gg TSG Neu Isenburg II – SG Bad Homburg/Köppern sichert Vize-Meisterschaft und Relegation!

30.04.2016: SG Bad Homburg/Köppern I   :   TSG Neu-Isenburg II   4:1

 

Mit einem souveränen 4:1-Heimsieg auf dem Köpperner Kunstrasen sicherte sich die SG Bad Homburg/Köppern im Spitzenspiel der Kreisliga A Frankfurt Gruppe 2 am Samstag, 30.04.2016, die Vize-Meisterschaft und somit die Teilnahme an der Relegation um den Aufstieg in die Kreisoberliga!

Von Anfang an war klar, dass Trainer Harald Torsiello den taktischen Fokus auf die Offensive gelegt hatte – die Damen der SG begannen druckvoll und spielten sich sofort nach Anstoß in der Neu-Isenburger Hälfte fest. In der 4. Minute brachte die in Topform aufspielende Natalie Paul eine gefährliche Ecke vor das Gästetor, den Neu-Isenburg nur durch eine Kerze zu klären vermochte. Die von Co-Trainer Christoph Becker fit „getapte“ Jessica Otto setzte sich im Luftkampf durch, der Schiedsrichter entschied jedoch auf Stürmerfoul. Aber auch aus dem Spiel heraus ging von der SG enorme Gefahr aus: Nach Doppelpass mit Nele Nielsen ging Malwine Lenz bis zur Grundlinie, ihre Flanke erreichte Thitichaya „Am“ Sangsri, die jedoch an der starken Neu-Isenburger Torhüterin scheiterte, aber immerhin eine Ecke herausholte. Natalie Paul trat an und verwandelte zur Freude der SG-Anhänger direkt ins lange Eck zum 1:0 (9. Minute)! Die Überlegenheit der „Taunus-Mädels“ zeigte sich in der 20. Minute, als eine Traumkombination über Theresa Schnurbus und Malwine Lenz einen Tempogegenstoß einleitete: Zwar wurde die ihrer Gegenspielerin enteilte Malwine Lenz noch von Neu-Isenburgs Abwehr gestoppt, doch der zu kurz in Richtung Tor geklärte Ball wurde von der mitgelaufenen Thitichaya Sangsri gedankenschnell abgefangen und sicher zum 2:0 verwandelt. Nun waren die Gäste aus Neu-Isenburg wach geworden. Als Jessica Otto nach einem Treffer im Gesicht blutend behandelt werden und durch Jessica Büchner ersetzt werden musste, wurde das Spiel ausgeglichener. In der 32. Minute kamen die Gäste aus Neu-Isenburg zu ihrer ersten Großchance, doch der Schuss von Carola Michalek traf nur das Außennetz des von Sina Wasmus gehüteten SG-Tors. Die Offensivbemühungen der Gäste wusste die SG geschickt zu kontern, wurde jedoch das eine um andere Mal vom Abseitspfiff ausgebremst. In der 38. Minute konnte Jessica Otto wieder eingreifen und die angeschlagene aber wacker kämpfende Luisa Mellinghoff durfte sich etwas ausruhen. In der 41. Minute bediente Nele Nielsen Theresa Schnurbus per sehenswertem Lupfer, doch Neu-Isenburgs Torhüterin war schneller am Ball. Mit dem Halbzeitpfiff gelang dann das psychologisch äußerst wertvolle 3:0, als ein Steilpass von Jessica Otto Nele Nielsen erreichte, die allein vor Neu-Isenburgs Torhütern scheiterte, doch – wer könnte es anders sein – Thitichaya Sansgri war mitgelaufen und staubte gekonnt ab.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste aufgehört hatte: Annika Hopp schickte Thitichaya Sangsri in den Raum, die uneigennützig auf Nele Nielsen querlegte, welche jedoch einen Schritt zu spät kam (51. Minute). Es folgte eine Drangphase der Neu-Isenburgerinnen, die mit dem 3:1 durch Sarah Lahiane nach einer Ecke in der 59. Minute ihren Höhepunkt fand. Obwohl Neu-Isenburg nun auf den Anschlusstreffer drängte, blieb die SG durch Tempogegenstöße jederzeit gefährlich. So bot sich in der 64. Minute eine weitere Gelegenheit die Führung zu erhöhen, als Theresa Schnurbus Malwine Lenz „steil schickte“, aber deren Rückpass nicht verwerten konnte. Trainer Harald Torsiello stellte nun auf eine defensivere Spielweise um und der Abwehr um Natalie Paul und Luisa Mellinghoff gelang es, die meisten der Neu-Isenburger Angriffe im Keim zu ersticken. In der 82. Minute führte dann eine Ecke die Entscheidung herbei: Laura Schneiders Hereingabe fand die frei stehende Jessica Otto, deren satter Kopfball der Neu-Isenburger Torhüterin keine Chance ließ – 4:1. Das letzte Aufbäumen der Gäste verpuffte, als Luisa Mellinghoff in höchster Not den Ball vor der frei stehenden Neu-Isenburger Stürmerin klären konnte (83. Minute) und Sina Wasmus einen der wenigen gefährlichen Abschlüsse parierte (88. Minute). Mit dem Abpfiff fielen sich die Spielerinnen der SG erschöpft aber glücklich in die Arme!

Mit bislang maximaler Punktausbeute in der Rückrunde und einer wahren Torflut haben sich die SGlerinnen die Teilnahme an der Relegation zur Kreisoberliga Frankfurt wahrlich verdient und feierten und tanzten beim anschließenden Grillfest in den Mai! Nun wartet im Kreispokalfinale am kommenden Donnerstag, 05.05.2016 um 15:00 Uhr mit dem Gruppenligisten 1. FFV Oberursel ein weiteres Highlight, während das letzte Punktspiel der Saison am Samstag, 07.05.2016 bei der Spvgg. Griesheim noch eine theoretische Chance (bei Niederlage des Tabellenführers) auf den Meistertitel bietet! Bericht von CH