Vier Punkte auf dem Weg zum Klassenerhalt

Die Damen der SG Bad Homburg/Köppern haben sich mit einem Sieg und einem Unentschieden gegen die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf die Chancen im Abstiegskampf gewahrt. Dabei gelang am 25.11.2017 in Köppern gegen den stark dezimierten 1. FFC Oberhessen mit 9:0 ein Kantersieg, während am 02.12.2017 ebenfalls in Köppern gegen den 1. FC Mittelbuchen II ein 1:1 erkämpft wurde.

Die Gäste aus Oberhessen waren nur mit acht Spielerinnen angetreten und so hatten die „Taunus-Mädels“ leichtes Spiel: Malwine Lenz eröffnete in der 4. Minute den Torreigen, gefolgt von Stefanie Löw in der 9. Minute und Nele Nielsen in der 13. Minute. Per Doppelschlag in der 25. und 29. Minute trug sich Thitichaya Sangsri in die Torschützenliste ein, so dass das Spiel schnell entschieden war. Mit 5:0 war Oberhessen zur Halbzeit noch gut bedient. Die zweite Halbzeit begann wie die erste – Malwine Lenz erhöhte auf 6:0 (47. Minute); Natalie Paul (57.) und erneut Stefanie Löw (59.) schraubten das Ergebnis auf 8:0 hoch. Als Lucia Frau Tascon in der 75. Minute zum 9:0 traf, standen schon nur noch 7 Spielerinnen auf Seiten von Oberhessen auf dem Feld. Als es für eine weitere Spielerin nach längerer Behandlungspause nicht mehr weiterging, musste das Spiel in der 80. Minute aufgrund Spielermangels seitens des 1. FFC Oberhessen abgebrochen werden.

Duell auf Augenhöhe gegen Mittelbuchen

Eine Woche später, am 02.12.2017, folgte das Nachholspiel gegen den 1. FC Mittelbuchen II, der in der Tabelle zwar direkt vor der SG stand, aber immer wieder von seiner starken ersten Mannschaft in der Verbandsliga profitiert und so zuletzt den Tabellendritten 1. FC Langen besiegt hatte. Gleichzeitig hatte sich die Personalnot bei der SG zugespitzt, so dass die neue SG-Trainerin Michaela Strauß – selbst im Trikot auf der Reservebank sitzend – eine liebe Mühe hatte, eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen. Es entwickelte sich trotzdem ein gutes Spiel, in dem die SG-Abwehr die gefährlichen Erste-Mannschaft-Spielerinnen der Gäste gut neutralisierte und in der ersten Halbzeit sogar die besseren Chancen hatte. Nach einem Freistoß an die Latte aus zentraler Position durch Rebecca Rüdelstein war die SG nah am Führungstreffer, der dann in der 36. Minute gelang: Nach einer gefühlvollen Ecke von Malwine Lenz köpfte Stefanie Löw den Ball per Aufsetzer noch an die Unterlatte, doch die frisch genesene Stefanie Falkenstein stand goldrichtig und konnte den Abpraller zur verdienten 1:0-Halbzeitführung abstauben!

Zu Beginn der zweiten Halbzeit drängte Mittelbuchen auf den Ausgleich und hatte wieder mehr vom Spiel. Einen Moment der Unachtsamkeit der SG-Abwehr nutzte Katharina Wolf in der 55. Minute zum Ausgleich per sattem Fernschuss gegen die leicht aufgerückte Laura Schneider im Tor der SG. Das Spiel war nun wieder offen und Mittelbuchen stürmte weiter. Die SG zeigte jedoch großen Einsatz und Leidenschaft und hielt tapfer dagegen. Von der Abwehr bis in den Sturm gingen alle an ihr Limit und sorgten sogar noch für den einen oder anderen „Konter im eigenen Stadion“. Isabel Hojak ersetzte in der 71. Minute die von Krämpfen geplagte Torschützin Stefanie Falkenstein. In der 80. Minute holte Malwine Lenz per Konter einen indirekten Freistoß im gegnerischen 16er, als sie die Gäste-Torfrau dazu zwang, einen Rückpass aufzunehmen. Geistesgegenwärtig führte sie den Freistoß schnell auf Rebecca Rüdelstein aus, die jedoch per Heber das Tor knapp verfehlte, sich dabei verletzte und durch Michaela Strauß ersetzt wurde. In der Schlussphase warfen die SG-Mädels noch mal alles in die Waagschale und hielten das letztendlich verdiente Unentschieden.

Mit vier Punkten aus den letzten beiden Spielen in 2017 steht die SG Bad Homburg/Köppern zwar weiterhin auf dem drittletzten 10. Platz und ist damit immer noch akut abstiegsgefährdet, der Kontakt zum rettenden Ufer ist mit nur drei Punkten Rückstand aber nicht abgerissen. Darüber hinaus hat die SG große Moral und tollen Einsatz gezeigt, was Hoffnung auf die verbleibende Rückrunde in 2018 macht! Bericht von CH

Damenfußball: SG Bad Homburg/Köppern zieht nach Verlängerung ins Viertelfinale des Regionalpokals ein

Achtelfinale Regionalpokal: 25.09.2017

SG Bad Homburg/Köppern – FSG Fauerbach/Gambach   3:2 n.V.

Im Achtelfinale des Regionalpokals gegen den Gruppenliga-Dritten FSG Fauerbach/Gambach war die SG Bad Homburg/Köppern nach in der Liga zuletzt nur einem Punkt aus drei Spielen Außenseiter, doch der Pokal hat bekanntermaßen seine eigenen Gesetze.

Auf dem Köpperner Kunstrasen legten die Gastgeberinnen furios vor: Schon nach 2 Minuten fand Malwine Lenz per Diagonalpass Stefanie Löw, die im 16er nur knapp von der Gäste-Torfrau Jama Dombach am Abschluss gehindert werden konnte. Keine drei Minuten später schickte Thitichaya Sangsri Lisa Uppenkamp steil. Diese enteilte der Abwehr und scheiterte erst an der Fußabwehr der Fauerbacher Torfrau. Als Fauerbach anschließend das Spiel neu aufbauen wollte, lief Lisa Uppenkamp die überraschte Fauerbacher Torfrau an, doch der Presschlag ging knapp am Tor vorbei. Nur drei weitere Minuten später folgte die nächste Großchance, als Thitichaya Sangsri einen Rückpass ablaufen und die Fauerbacher Torfrau überwinden konnte. Aus spitzem Winkel entschied sich Sangsri für den Querpass auf die zentral mitgeeilte Lisa Uppenkamp, deren Abschluss auf das leere Tor jedoch noch durch die Fauerbacher Abwehr verhindert werden konnte. Fauerbach war beeindruckt, blieb aber stets mit ihren schnellen Spitzen gefährlich. Mit vereinten Kräften vermochte die SG-Abwehr die überwiegende Mehrheit der Angriffe zu neutralisieren. In der 28. Minute leitete Rebecca Rensinghoff nach souveräner Klärung eines Angriffs eine weitere Chancenreihe ein: Per weitem Pass schickte sie Malwine Lenz auf die gegnerische Grundlinie, wo ihre Flanke zur Ecke geklärt wurde. Diese brachte sie selbst gefährlich vors Tor, wo Sina Wasmus im Getümmel eher am Ball war, das Tor aber knapp verfehlte. Die vergebenen Torchancen rächten sich in der Nachspielzeit der ersten Hälfte: Bei einem Steilpass zögerte die ansonsten souveräne SG-Torfrau Jessica Büchner beim Herauslaufen und wurde so durch die anstürmende Katarina Pejic zum unverdienten 0:1 überwunden.

Nach der Halbzeitpause deutete sich an, dass Rebecca Rensinghoff aufgrund muskulärer Probleme nicht weiterspielen konnte, und wurde in der 49. Minute durch Theresa Bannert ersetzt. Die SG nahm den Kampf gegen die robust spielenden Fauerbacher gut an und musste doch fast das 0:2 hinnehmen, als Fauerbach in der 63. Minute den Innenpfosten traf und die Stürmerin den Abpraller verwandelte; doch der Schiedsrichter entschied auf Abseits. Auf der Gegenseite verfehlte Thitichaya Sangsri per Kopf nach Ecke von Natalie Paul nur knapp das Tor. Die SG stemmte sich nun mit aller Kraft gegen das drohende Ausscheiden und kam zu weiteren Chancen. Nach einem Foul an Stefanie Löw kam Thitichays Sangsri zu einem sehenswerten Freistoß, doch die Fauerbacher Torfrau parierte. In der 72. Minute kam Anja Falkenstein für Lisa Uppenkamp ins Spiel und hielt weiter den Druck auf das Fauerbacher Tor aufrecht. Als sich die letzten 10 Minuten näherten rief Trainer Harald Torsiello zur Erhöhung des Risikos auf, was sich bezahlt machte: Bei einem Offensivausflug konnte Sina Wasmus den Spielaufbau der Fauerbacher im Ansatz unterbrechen und den Ball auf die ebenfalls aufgerückte Malwine Lenz legen, welche eine gefühlvolle Flanke in den 16er brachte, wo Thitichaya Sangsri gekonnt per Kopf zum 1:1-Ausgleich einnetzte! Nun hatte die SG Oberwasser: In der 82. Minute konnte die Fauerbacher Abwehrspielerin die auf außen enteilte Malwine Lenz nur noch per rüdem Foul stoppen. Die Gefoulte selbst brachte den Freistoß präzise vor das Tor, wo Stefanie Löw am höchsten stieg und per wuchtigem Kopfball zur 2:1-Führung traf! Jetzt ging Fauerbach seinerseits volles Risiko, doch die Führung der SG hielt. In der 87. Minute kam Laura Buhl für Ann-Kathrin Bannert ins Spiel, die bis dahin eine starke Partie bestritten hatte. Die SG hielt tapfer gegen den Ansturm der Fauerbacher – bis zur 89. Minute, als die SG eine letzte Ecke zulassen musste. Fauerbach warf alles nach vorne und erneut Pejic traf per Kopfball zum 2:2-Ausgleich. So ging die Partie in die Verlängerung.

Die Verlängerung begann mit einem Paukenschlag: Ein Foul in halbrechter Position 25 Meter vor dem Tor der Fauerbacher brachte in der 93. Minute einen Freistoß – Stefanie Löw trat an – und traf per Kracher an die Unterlatte zur 3:2-Führung für die SG! Fauerbach haderte mit den Entscheidungen des Schiedsrichters und das Spiel wurde noch ruppiger. Nach einem Foul musste Natalie Paul behandelt werden und musste humpelnd auf das Feld zurückkehren, da die SG das Wechselkontingent aufgebraucht hatte. Die SGlerinnen kämpften um jeden Ball, hielten auch in der zweiten Halbzeit die knappe Führung und erreichten so hochverdient das Viertelfinale des Regionalpokals.

Im Viertelfinale trifft die SG Bad Homburg/Köppern am 04.10.2017 auf den 1. FC Mittelbuchen. Bericht von CH

Auftakt-Niederlage gegen SC Dortelweil

19.08.2017:   SC Dortelweil   –   SG Bad Homburg/Köppern   7:0

Gegen das im Schnitt deutlich unter 18 Jahren alte Nachwuchs-Ensemble des SC Dortelweil unterlag die SG Bad Homburg/Köppern zum Auftakt der Saison 2017/2018 deutlich mit 7:0.

Auf dem schiefen Rasenplatz von Dortelweil hatten die Gastgeberinnen aus Dortelweil sofort mehr Ballbesitz. Trotzdem gehörte die erste große Chance der SG Bad Homburg/Köppern. Nach einer Balleroberung durch Emily Näpfle brachte Stefanie Löw in der 11. Minute von der rechten Seite eine Flanke in den 16er, die Anja Falkenstein gekonnt aus der Luft pflückte, aber in Rücklage nicht in einen Abschluss ummünzen konnte. Die junge Dortelweiler Truppe zeigte sich unbeeindruckt. Die quirlige Ana Perez Fernandes traf in der 15. Minute den Pfosten und die für die verletzte Jessica Büchner im SG-Tor stehende Natalie Paul war im Nachgreifen zur Stelle. Nur eine Minute später holte Dortelweil eine Ecke heraus, die kurz auf Fernandes ausgeführt wurde, welche in den 16er zog, wo Stefanie Löw sie nur regelwidrig stoppen konnte. Den fälligen Elfmeter verwandelte die Gefoulte selbst zum 1:0, obwohl Natalie Paul die Ecke geahnt hatte. Nur eine weitere Minute später erhöhte Fernandes auf 2:0, als die SG nach dem Anstoß unsortiert war und die Dortelweiler Offensive die Lücke in der SG-Abwehrreihe gnadenlos nutzte. Bei einer weiteren Ecke in der 26. Minute hatte die SG Glück, dass der Ball an den Innenpfosten ging, aber schon in der 28. Minute erhöhte Alicia Gielnik Casado auf 3:0, als sie aus 20 Metern zum Anschluss kam und per Aufsetzer Natalie Paul keine Chance ließ. Trainer Harald Torsiello sowie Co-Trainerin Michaela Strauß bemühten sich mit einer Reihe von Wechseln und Umstellungen um Schadensbegrenzung, so kamen Steffi Fenske und Theresa Bannert für Anja Falkenstein und Lynn Phung ins Spiel, aber es gelang weiterhin nur selten, die SG-Abwehrreihe zu entlasten. Mit großer Mühe stabilisierte sich das Spiel und es ging mit dem Ergebnis in die Halbzeitpause.

Auch nach der Halbzeitpause hielt die Defensive den Angriffen der Dortelweiler eine Weile stand, es gelang der SG aber nicht, selbst Druck auf das gegnerische Tor aufzubauen. Die letzten Hoffnungen der SG verflogen, als Alicia Gielnik Casado in der 60. Minuten nach einem Rückpass per sattem Fernschuss zum 4:0 traf. Aus stark abseitsverdächtiger Position entschied Valentina Caneba in der 65. Minute mit dem 5:0 endgültig das Spiel, während Fernandes mit ihrem dritten Treffer nach Querpass in der 67. Minute zum 6:0 erhöhte. Für Luisa Mellinghoff kam mit Ann-Kathrin Bannert eine frische Spielerin aufs Feld. Dortelweil nahm nun etwas Fahrt heraus und so kam Steffi Fenske in der 74. Minute zu einem der wenigen echten Torabschlüssen auf das Dortelweiler Tor. Die Gastgeberinnen blieben stets gefährlich und als die SG in der 77. Minute etwas zu weit aufgerückt war, erhöhte Fernandes per Konter zum 7:0. Erst in der Schlussphase kam die SG nochmal in Tornähe, als sich Stefanie Löw in der 85. Minute durchtankte, jedoch abgeblockt wurde. In der 89. Minute startete Malwine Lenz per Doppelpass mit Stefanie Löw einen letzten Versuch, doch noch einen Ehrentreffer zu erzielen, doch Stefanie Löw verpasste die Flanke knapp.

Gegen das Nachwuchs-Team aus Dortelweil war die SG über weite Strecken chancenlos, für den weiteren Saisonverlauf sollte das Team aus Dortelweil jedoch kein Maßstab sein, welches in dieser Form zu den eindeutigen Titelfavoriten zu zählen ist. Es folgt kommenden Samstag, 26.08.2017 um 18:00 in Köppern der Heimspiel-Auftakt gegen die FSG Haitz-Langenselbold II. Bericht von CH

SG Bad Homburg/Köppern gewinnt erstmals Kreispokal

Am Vatertag, 25.05.2017 traf die SG Bad Homburg/Köppern im Kreispokal-Finale auf die FSG Usinger Land.

Bei hochsommerlichen Temperaturen auf dem heimischen Rasen in Köppern waren die Gruppenligisten aus Usingen leicht favorisiert, doch es entwickelte sich umgehend ein ausgeglichenes Spiel. Usingen kam in der 18. Minute zur ersten guten Chance, als ein Querpass im 16er von der schnellen Malwine Lenz in höchster Not vor der einschussbereiten Stürmerin geklärt wurde. Im Gegenzug bediente Spielmacherin Rebecca Rüdelstein in der 24. Minute Stefanie Löw auf Außen, doch deren gefährlicher Schlenzer vor das Gästetor konnte Theresa Schnurbus nicht nutzen. Kurz darauf brachte Trainer Harald Torsiello Thitichaya Sangsri für Laura Schneider, um den Druck auf das Gästetor zu erhöhen. Erstmal setzte jedoch wieder Stefanie Löw ein offensives Ausrufezeichen, als sie sich in der 32. Minute auf Außen durchsetzte. Ihre scharfe Hereingabe wurde von einer Usinger Abwehrspielerin aufs eigene Tor gelenkt, doch in höchster Not von Usingens Torfrau Katharina Heiner von der Linie gekratzt. Auch Nele Nielsen schoss sich in der 34. Minute nach Vorlage durch Natalie Paul warm, verfehlte das Tor jedoch deutlich. Ein Foul an Thitichaya Sangsri in der 43. Minute nutzte Rebecca Rüdelstein zu einem ihrer gefährlichen Freistöße aus rund 25 Metern, der nur wenige Zentimeter über den rechten Winkel sauste.

In der 52. Minute setzte Thitichaya Sangsri zum Flankenlauf an und bediente die für Nele Nielsen zur Halbzeit wieder ins Spiel gekommene Laura Schneider im Elfmeterraum, welche jedoch keinen Druck hinter den Ball bekam. Im direkten Gegenzug kamen die Gäste aus Usingen zu ihrer besten Chance, als Svenja Moldenhauer aus 16 Metern das von Jessica Büchner gehütete SG-Tor per Flachschuss nur knapp verfehlte. Insgesamt hatte die SG-Viererkette um Malwine Lenz, Lucia Frau Tascon, Natalie Paul und Emily Näpfle die Usinger Offensive jedoch ausgezeichnet im Griff, und bot so der SG-Offensive die benötigte Rückendeckung für das Schluss-Drittel. So kam die SG dem Usinger Tor stetig näher: In der 60. Minute schickte Laura Schneider Thitichaya Sangsri in die Nahtstelle, deren Heber jedoch übers Tor ging. Kurz darauf traf Thitichaya Sangsri per Kopf nach Laura-Schneider-Ecke die Unterlatte, doch FSG-Torfrau Heiner war zur Stelle. Sangsri bedankte sich in der 72. Minute mit einem schönen Pass in den Lauf von Laura Schneider, die sich durchsetzte, allein aufs Tor ging, per Flachschuss den linken Innenpfosten – und von dort zum viel umjubelten 1:0-Führungstreffer für die SG traf! Torsiello schickte nun mit Lisa Uppenkamp und Nele Nielsen für Theresa Schnurbus und Laura Schneider erneut ausgeruhtes Personal aufs Feld. Nach Vorlage von Rebecca Rensinghoff hätte Thitichaya Sangsri in der 79. Minute auf 2:0 erhöhen können, traf jedoch erneut nur die Latte. Das nun von allen erwartete Anrennen der Gäste gegen den Rückstand blieb aus, und so gelang der SG in der 84. Minute die Entscheidung des Spiels: Thitichaya Sangsri umkurvte gekonnt die Usinger Abwehr und legte auf Mitte Rebecca Rüdelstein zurück – die per wuchtiger Direktabnahme aus rund 11 Metern zum 2:0-Endstand verwandelte!

Im dritten Anlauf hat die 1a der SG Bad Homburg/Köppern erstmals den Kreispokal gewonnen und somit für einen versöhnlichen Schlusspunkt einer wechselhaften Saison gesorgt. Die 1b beendet Saison 2016-2017 am kommenden Samstag, 03.06.2017, 16:00 Uhr im Heimspiel gegen den FC Dietzenbach und kann dabei noch Platz 2 in der Kreisliga B Frankfurt erobern! Bericht von CH

 

Damenfußball: Niederlage gegen JSK Rodgau – SG Bad Homburg/Köppern zahlt Lehrgeld

25.03.2017   SG Bad Homburg/Köppern – JSK Rodgau   1:4

 

Am 16. Spieltag der Kreisoberliga Frankfurt hatte die SG Bad Homburg/Köppern erneut das Nachsehen und verlor mit 1:4 gegen den JSK Rodgau.

Bei für Ende März ausgezeichnetem Fußballwetter auf dem Köpperner Kunstrasen traf die SG Bad Homburg/Köppern am Samstag, 25.03.2017 auf die aktuell formstarken Verfolger aus Rodgau, die zuletzt überraschend Tabellenführer Oberrad besiegt hatten. Nach einem verhaltenen Beginn musste SG-Torhüterin Jessica Büchner bereits in der 4. Minute eine brenzlige Situation entschärfen, als die Rodgauer Stürmerin nach einem Steilpass der Abwehr enteilt war. Die schnellen Außen stellte die SG-Abwehr vor große Herausforderungen. Das Aufbauspiel wurde oft durch das Anlaufen der Gäste unterbrochen. Trotzdem kam die SG in der 10. Minute zu einer guten Chance, als Thitichaya Sangsri eine Laura-Schneider-Ecke direkt auf Tor abschließen konnte; die Gäste-Torfrau war jedoch zur Stelle. Eine schöne Kombination über Rebecca Rüdelstein, Thitichaya Sangsri und Laura Schneider führte 5 Minuten später zu einer weiteren Möglichkeit, doch letztere traf aus aussichtsreicher Position nur die gegnerische Spielerin am Kopf. Die besseren Chancen hatten jedoch die Gäste: Nachdem die Abwehr bereits überlaufen war, fing Natalie Paul in der 20. Minute knapp einen Querpass vor der einschussbereiten Stürmerin ab. Aus ebenso brenzliger Situation klärte Malwine Lenz keine drei Minuten später. Im Gegenzug traf Laura Schneider in der 27. Minute nach Vorlage Stefanie Löw nur den Pfosten. Aus dem munteren Hin- und Her profitierten dann zuerst die Rodgauer: Nach einem Steilpass enteilte Carina Bruehl der SG-Abwehr und ließ Jessica Büchner mit dem 0:1 keine Chance. Die SG war bemüht, umgehend zu reagieren, und doch nach Querpass Sangsri konnte Laura Schneider in der 34. Minute den Ball nicht in Richtung Tor bringen. Nach einer guten Spieleröffnung über Sonja Gomez Perez schickte Stefanie Löw Thitichaya Sangsri in den Raum, wo sie von ihrer Gegenspielerin nur noch mit einer rüden Grätsche gestoppt werden konnte, welche dafür die gelbe Karte sah. Allerdings verletzte sich Sangsri bei der Aktion, musste lang behandelt werden und konnte erst in der 2. Halbzeit wieder ins Geschehen eingreifen.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich die SG verbessert. Ein langer Abschlag von Jessica Büchner landete in der 49. Minute bei Thitichaya Sangsri, die Rebecca Rüdelstein in die Schnittstelle der Abwehr schickte, welche wuchtig zum 1:1-Ausgleich traf! Nun drehten ihrerseits die Gäste auf und versuchten, den alten Abstand wiederherzustellen. Einen Freistoß aus 25 Metern lenkte Jessica Büchner in der 52. Minute nur knapp übers Tor. Die daraus resultierende Ecke köpfte Gäste-Kapitänin Melissa Gerasch nur knapp am Tor vorbei. Obwohl die SG gut dagegen hielt, musste sie in der 62. Minute das 1:2 hinnehmen, als Melissa Gerasch nach einer Flanke aus der Drehung zur erneuten Führung ins lange Eck verwandelte. Eine Unachtsamkeit in der 70. Minute nutzten die Gäste dann eiskalt zur Erhöhung der Führung, als die SG-Abwehr einen langen Freistoß bereits im Toraus wähnte, die schnelle Linksaußen der Gäste Isabell Nolden den Ball jedoch noch von der Linie kratze und ihn aus spitzem Winkel um Jessica Büchner herum im langen Eck zum 1:3 versenkte. Die SG stemmte sich gegen die drohende Niederlage. Stefanie Löw setzte sich in der 73. Minute gut auf Außen durch, ihre Flanke überwand die Gäste-Torfrau, doch Rebecca Rüdelstein in der Mitte konnte den Ball nicht verwerten. Nun mussten die Gastgeber mehr Risiko eingehen, um die Chance auf einen Punktgewinn zu wahren. Dadurch eröffneten sich für die Gäste aus Rodgau Räume, die erneut Gerasch in der 78. Minute per Alleingang zum 1:4 nutzte. Nun war das Spiel entschieden, doch in der 79. Minute hätte eine Runde „Ping-Pong“ im 16er der Gäste fast zu einer Verkürzung des Rückstandes geführt. Somit blieb der zwingend erforderliche Impuls für den Schlussspurt aus und das Spiel endete mit 1:4 – einer verdienten, aber zu hohen Niederlage.

Als Aufsteiger steht die SG Bad Homburg/Köppern nach zwei Niederlagen zwar nicht mehr so souverän da wie zum Ende der Rückrunde, hat aber immer noch nach Oben alle Möglichkeiten, da auch die anderen Teams der oberen Tabellenhälfte Punkt liegen gelassen haben. Bericht von CH

Damenfußball: Sieg im Elfmeterschießen – SG Bad Homburg/Köppern bezwingt Oberursel im Kreispokal-Halbfinale

Bei Mondschein und Flutlicht auf dem Köpperner Kunstrasen trafen sich am Montag den 13.03.2017 die Vorjahresfinalisten SG Bad Homburg/Köppern und 1. FFV Oberursel zu einem denkwürdigen Kreispokal-Halbfinale, aus dem die Gastgeberinnen im Elfmeterschießen überglücklich aber letztendlich verdient als Sieger hervorgingen!

Die ersten Minuten der Partie waren geprägt von vorsichtigem Abtasten, der gegenseitige Respekt nach dem letzten Zusammentreffen im Pokalfinale 2016 war beiden Seiten anzumerken. Favorit Oberursel kam besser ins Spiel und holte schnell mehrere Ecken heraus, die Sonja Gomez Perez und SG-Torhüterin Jessica Büchner jedoch souverän entschärften. In der 10. Minuten kam die SG zu ihrer ersten Chance, als Stefanie Löw den Ball im offensiven Mittelfeld eroberte, Laura Schneider bediente, die auf Rebecca Rüdelstein ablegte, welche in aussichtsreicher Position jedoch zu wenig Druck hinter den Ball bekam. Im sofortigen Gegenzug fiel fast das 0:1, als die Oberurseler Stürmerin der Abwehr enteilt war, ihr überhasteter Abschluss jedoch das Tor verfehlte. Nun nahm die Partie Fahrt auf – erst faustete Jessica Büchner eine Oberurseler Ecke nur knapp über das eigene Tor (22. Minute), dann kam Thitichaya Sangsri nach Vorlage Rebecca Rüdelstein zu einer guten Chance, ihr Heber aus 25 Metern kam jedoch zu kurz und konnte von der aufmerksamen Gäste-Torfrau gehalten werden. Schon in der 25. Minute stellt Trainer Harald Torsiello um und brachte Lisa Uppenkamp für Ann-Kathrin Bannert. Im Mittelpunkt stand jedoch schnell wieder Jessica Büchner, die in der 30. Minute halsbrecherisch gegen die Oberurseler Offensive klärte, obwohl sie bereits überspielt war. In der 35. Minute war sie jedoch machtlos, als ein Steilpass die leicht angeschlagene Malwine Lenz in ein Laufduell mit Julia Metje (lt. Schiedsrichter; Lara Kaiser laut Gäste-Liveticker) zwang, welche den Ball aus rund 16 Metern ins rechte untere Eck verwandelte. Die Reaktion der SG folgte umgehend, als in der 38. Minute eine Kombination über Rebecca Rüdelstein, Stefanie Löw und Laura Schneider nur mit Mühe von der Gäste-Abwehr entschärfte werden konnte. Nun war die SG nah dran am Ausgleich – in der 44. Minute bediente Thitichaya Sangsri Laura Schneider, deren Direktabnahme im 16er jedoch über das Tor ging. Kurz vor dem Pausenpfiff erarbeitete Laura Schneider einen Freistoß aus halblinker Position, Rebecca Rüdelstein nahm Maß – und traf die Latte!

In der Halbzeit stellt Harald Torsiello um und brachte Lynn Phung für Thitichaya Sangsri. Beflügelt von den Schlussminuten der ersten Halbzeit kam die SG besser aus der Kabine, und spielte umgehend in Richtung Gästetor. Mehrere gefährliche „Laura-Schneider“-Ecken waren die Folge. Erst köpfte Natalie Paul nur knapp am Tor vorbei, dann kam Nachwuchs-Wirbelwind Nina Schnese aus dem Rückraum zum Schuss. Einen der sporadischen Konter der Gäste entschärfte Jessica Büchner in der 58. Minute. In der Folge musste jedoch Rebecca Rüdelstein kurzzeitig zur Behandlung den Platz verlassen, für sie kam Hannah Wehrheim aufs Feld. Eine weitere von Laura Schneider getretene Ecke führte dann in der 61. Minute zum Ausgleich für die SG: Lara Kaiser sah sich genötigt, die scharfe Hereingabe mit dem Kopf zu klären – und versenkte den Ball wuchtig und unhaltbar im eigenen Tor! Nun hatten beide Seiten bereits Kraft eingebüßt und das Spiel wurde zunehmend zerfahrener. Die SG hielt ausgezeichnet dagegen und wenn die Abwehr um Sonja Gomez Perez, Natalie Paul, Lucia Frau Tascon und Malwine Lenz doch einmal überspielt wurde, dann rettete der Abseitspfiff des Unparteiischen das Unentschieden. Im der Schlussphase der regulären Spielzeit hätten Stefanie Löw nach Vorlage Malwine Lenz in der 80. Minute und Rebecca Rüdelstein nach Steilpass Laura Schneider in 86. Minute fast noch den Siegtreffer erzielt, doch es ging mit dem 1:1 in die Verlängerung.

Mittlerweile wieder in der Partie kam Thitichaya Sangsri in der 91. Minute im 16er aus der Drehung zum Schuss und verfehlte das Tor nur knapp. Ein Rüdelstein-Freistoß aus 25 Metern in der 95. Minute konnte die Mauer zwar abblocken, doch ihr zweiter Ball fand Stefanie Löw, deren Schuss aus kurzer Distanz die Oberurseler Torhüterin jedoch parieren konnte. In der 104. Minute zeichnete sich erneut Jessica Büchner aus, als sie reaktionsschnell einen Schuss ins linke untere Eck parierte.

In der zweiten Halbzeit der Verlängerung machten sich die Verschleißerscheinungen auf beiden Seiten bemerkbar. Nun standen zunehmend die Torhüterinnen im Mittelpunkt. Erst verschätze sich die Oberurseler Torfrau bei einem Fernschuss von Sonja Gomez Perez in der 113. Minute und hatte Glück, dass der Ball das Tor verfehlte, dann holte sich Jessica Büchner beim Ablaufen eines Konters gerade noch so die gelbe Karte, da sie die gegnerische Stürmerin zwar nur noch mit unfairen Mitteln stoppten konnte, aber nicht „letzte Frau“ war. So ging die Partie nach 120 Minuten ins Elfmeterschießen.

Oberursels Aylin Witt legte trocken vor, Laura Schneider antwortete ebenso humorlos mit dem 2:2-Ausgleich. Als nächstes trat Eigentorschützin Lara Kaiser an, doch Jessica Büchner parierte stark. Stefanie Löw brachte die SG erstmals in der Partie souverän in Front. Daraufhin trat Julia Metje an, aber auch ihr war an diesem Abend kein zweites Tor vergönnt, sie verfehlte das Tor. Nun hätte Thitichaya Sansgri für eine Vorentscheidung sorgen können, ihr zu zentraler Schuss wurde jedoch durch Gästetorhüterin Charlotte Badur gehalten. So konnte Luisa Renowitzki für Oberursel zum 3:3 ausgleichen. Malwine Lenz ließ das kalt und brachte die SG sicher mit 4:3 in Führung. Die letzte Schützin des FFV, Mirja Anders, stand daher bereits unter dem Druck, treffen zu müssen, meisterte die Herausforderung jedoch. Somit hatte Rebecca Rüdelstein mit dem letzten Elfmeter den Sieg auf dem Fuß – und verwandelte zum viel umjubelten 5:4-Endstand!

Nach dem Dämpfer in der Liga gegen Mitkonkurrent Egelsbach hat die SG Bad Homburg/Köppern wieder ein Ausrufezeichen gesetzt und steht nach großem Kampf erneut im Final des Kreispokals! Trotz der späten Uhrzeit an einem Montagabend feierte die Mannschaft ihren Sieg ausgiebig und kann nun voller Selbstbewusstsein und mit neuem Schwung die kommenden Aufgaben in der Kreisoberliga Frankfurt angehen! Bericht von CH

Damenfußball: Sieg gegen Riedberg – SG Bad Homburg/Köppern auf Kurs

19.11.2016: SG Blau Gelb/Riedberg – SG Bad Homburg/Köppern   0:6

 

Im Derby gegen die SG Blau Gelb/Riedberg holte die SG Bad Homburg/Köppern trotz vieler Ausfälle einen ungefährdeten 6:0 Auswärtssieg und ist damit als Aufsteiger weiter ungeschlagen. Trainer Harald Torsiello musste auf die Stammkräfte Jessica Otto, Theresa Schnurbus, Thitichaya Sangsri, Nele Nielsen, Lucia Frau Tascon und Stefanie Löw sowie die kurzfristig ausgefallene Lisa Uppenkamp verzichten.

Auf dem kleinen, zugigen Riedberger Kunstrasen vor der Geräuschkulisse der A5 tat sich die SG „HG/K“ in den ersten Minuten jedoch schwer. Die kleinste der 22 Spielerinnen stand im Tor der Gastgeber und so taten die Riedberger alles daran, die Räume eng zu machen und Schüsse aus der Distanz gar nicht erst zuzulassen. Die Torsiello-Truppe begann nervös und musste gleich in der 2. Minute einen Konter hinnehmen, doch die Hereingabe durch Jana Geyer fand keinen Abnehmer. Im Gegenzug kam die offensiver als sonst aufgestellte Natalie Paul in der 4. Minute zum ersten Abschluss, verzog jedoch. Auch an der nächsten gefährlichen Aktion war Natalie Paul beteiligt: Ihr Einwurf in der 17. Minute in den 16er fand Laura Schneider, die freistehend mit dem Rücken zum Tor jedoch noch beim Abschluss gestört wurde. Die Taunus-Mädel bauten nun Druck auf, der von unmittelbarem Erfolg gekrönt war: In der 19. Minute köpfte Stefanie Falkenstein gekonnt eine gefühlvolle Laura-Schneider-Ecke zur 1:0-Führung ein und brachte damit ein wenig Sicherheit in das Spiel. So sorgte Hannah Wehrheim mit einem langen Diagonalball für Aufsehen, der zwar bei Sonja Gomez Perez ankam, die jedoch die Flanke nicht mehr vom Tor wegbekam. Kurz darauf musste Hannah Wehrheim jedoch angeschlagen ausgewechselt und durch Anja Falkenstein ersetzt werden, konnte jedoch in der zweiten Halbzeit zurückkehren. Nach Alleingängen in der 29., 31. und 32. Minute hätte Emily Näpfle erhöhen können, doch die Riedberger Abwehr klärte in höchster Not. Auf der Gegenseite zeichnete sich erneut SG-Torhüterin Jessica Büchner aus, die in der 37. Minute einen Konter der Riedberger souverän klärte. Nun begann Laura Schneider sich warm zu schießen: In der 44. Minute konnte die Riedberger Torfrau ihren Schuss aus 25 Metern noch parieren, doch in der 47. Minute verwandelte sie einen Freistoß nach Handspiel aus rund 30 Metern zur 2:0-Halbzeitführung.

Nach der Pause machten die Taunus-Mädels da weiter, wo sie aufgehört hatten. Ein weiten Einwurf von Natalie Paul in der 54. Minute in den 16er hinein nutzte Rebecca Rüdelstein um per Heber zum 3:0 zu erhöhen. Nach einer schönen Kombination über Emily Näpfle auf Rebecca Rensinghoff brachte diese eine Flanke auf Malwine Lenz, welche den Ball nur um Haaresbreite verfehlte. Nach einem Foul in der 60. Minute musste Natalie Paul verletzt vom Platz humpeln und im Getümmel sah Laura Schneider gelb wegen Meckerns, machte ihre Verwarnung jedoch wieder gut, indem sie ihren zweiten direkten Freistoß aus rund 35 Metern zum 4:0 verwandelte! Für Natalie Paul kam Ann-Kathrin Bannert aufs Feld und machte damit das Ensemble an 1b-Spielerinnen komplett. Das Spiel war nun entschieden, doch nach einem Steilpass in eine Lücke der Abwehr konnte Jessica Büchner nur noch halsbrecherisch vor der Riedberger Stürmerin klären, sah dafür gelb und musste nach langer Behandlungspause durch Laura Schneider im Tor ersetzt werden. Aber auch ohne Laura Schneider zeigte der SG-Sturm, dass er Tore schießen kann. Ein schöner Doppelpass von Ann-Kathrin Bannert und Malwine Lenz in der 80. Minute führte zu einer Ecke, die von Riedberg noch entschärft werden konnte. Einen Fehler im folgenden Aufbauspiel der Gastgeber nutzte Emily Näpfle. Sie stibitzte im 16er den Ball vom Fuß ihrer Gegenspielerin, zog aufs Tor und traf souverän zum 5:0. Kaum war der Ball wieder im Spiel, eroberte Malwine Lenz den Ball und schickte Emily Näpfle steil, die auf Rebecca Rüdelstein querlegte. Dort wurde sie noch von einer Riedberger Abwehrspielerin gestört und legte den Ball uneigennützig auf die mitgeeilte, freistehende Anja Falkenstein auf, die aus rund 18 Metern zum 6:0 traf. In der 86. Minute hatte Malwine Lenz noch die Möglichkeit, gegen ihren alten Verein zu treffen und legte den Ball im Alleingang an der Torhüterin, aber auch am Tor vorbei. So blieb es beim verdienten 6:0.

Nach diesem ungefährdeten Sieg ist die SG Bad Homburg/Köppern weiterhin auf Erfolgskurs. Das letzte Spiel im Kalenderjahr 2016 folgt Samstag, 26.11.2016, um 16:30 Uhr am heimischen Wiesenborn gegen die FSG Haitz/Langenselbold/Langenbergheim II. Bericht von CH