Damenfußball: Im Endspurt 1. Sieg für 2. Mannschaft

SG Bad Homburg/Köppern II – FSV Lieblos   1 : 0

Startete man mit noch unglücklichen Niederlagen in die Rückrunde, so gingen die weiteren Spiele in Hausen mit 0:3 und in Hochstadt mit 1:8 verloren.

Am 16.05.2015, dem vorletzten Spieltag, waren die Damen vom FSV Lieblos zu Gast am Wiesenborn; das Hinspiel ging unter unschönen Umständen mit 1:0 verloren. Also waren alle sehr motiviert, sich dafür zu revanchieren und so legten unsere Damen auch los. Gut geordnet ergriff man die Initiative und schon waren Torchancen im Minutentakt da. Aber es dauerte noch bis zur 24. Minute bis man das 1:0 bejubeln durfte: Ein Doppelpass zwischen Stefanie Fenske und Selma Graf verwandelte Stefanie Fenske unhaltbar zur 1:0 Führung. Das Spiel nahm nun an Härte zu, doch der immer souverän leitende Schiedsrichter behielt die Übersicht und verwarnte die FSV Spielerin mit Gelb.

In der Halbzeitansprache gab es wenig Grund zu Kritik und so blieb es bei motivierenden Worten, das Spiel so weiterzuführen. Das konnten unsere Damen auch hervorragend umsetzen, wenn auch die Frauen aus Lieblos vehement stürmten, so kamen sie nicht gefährlich vor das von Laura Buhl gehütete Tor. Im weiteren Spielverlauf ergaben sich noch weitere Torchancen für Eyleen Rudat, Anja Falkenstein, Stefanie Fenske, Selma Graf und Ina Schötz, die aber alle ungenutzt blieben.

Nach 90 Minuten war dann der erste Sieg eingefahren. Das super Gefühl möchte man nun am letzten Spieltag nochmal wiederholen. Dafür werden die Damen am 26.05.2015 sicherlich wieder alles geben. Bericht von TB

U14-Mädchen: Testspiel gegen Ursem (Niederlande)

Am Samstag, den 16.05.2015 spielte unsere U14 zu Hause ein Testspiel gegen eine niederländische U15-Mädchenmannschaft aus Ursem, der Partnerstadt von Stierstadt. Da das Meisterschaftsspiel unserer U14-II gegen Riedberg, das für den Vormittag angesetzt war, kurzfristig ausfiel und wir dadurch mit 15 Spielerinnen auflaufen konnten, konnte die Partie auf dem großen 11er-Feld stattfinden.

Die Stimmung der mitgereisten Fans aus Holland war hervorragend und die holländischen Mädels liefen in den Ajax-Farben “Rot-Weiß-Blau” auf.

Das Spiel war von Anfang an spannend und sehr fair. Wir ließen den Ball prima in den eigenen Reihen laufen und kamen so zu einigen guten Torchancen, die wir aber zunächst nicht nutzen konnten. Auch die Gäste aus Ursem kamen einige Male gefährlich vor unser Tor, doch im entscheidenden Moment war Lisa zur Stelle.

Das 1:0 für unsere Mannschaft erzielte dann Jelena, die auch alle Ecken hervorragend in den gegnerischen Strafraum schoss. Noch vor der Pause erhöhte Laura Willi auf 2:0 mit einem schönen flachen Schuss aus 10 Metern in die linke lange Torecke.

Nach der Halbzeit kamen dann auch unsere Auswechselspielerinnen zum Einsatz. Caro löste Lisa im Tor ab und Lisa konnte sich auch mal als Feldspielerin betätigen, was ihr sichtlich Spaß machte.

Mitte der zweiten Halbzeit kamen die Gäste aus Ursem dann zum 2:1 Anschlusstreffer und die mitgereisten Fans waren völlig aus dem Häuschen. Jetzt wollten die Mädels aus Ursem natürlich noch den Ausgleich und gaben alles, doch der Pfosten rettete schließlich den verdienten Sieg für unsere Mädels. Es war ein wirklich sehenswertes Spiel zweier Mannschaften auf ungefähr gleichem Niveau, das allen Zuschauern einen Riesenspaß gemacht hat.

Vielen Dank an die U15-Mädels aus Ursem und an ihre Fans.

Es spielten:

Lisa, Nina, Jasmin, Janina S., Juliette, Anna-Sophie, Laura F., Rebecca, Laura W., Jelena, Paula F., Caro, Sadaf, Luisa und Anna S.

U_14

Damenfußball Kreispokalfinale: Ein Spiel auf Augenhöhe

FSG Usinger Land – SG Bad Homburg/Köppern       1:0

60 Minuten konnte die SG das Finale gegen die FSG Usinger Land auf dem Rasenplatz des Nordwestplatzes in Bad Homburg ausgeglichen gestalten, dann machte sich der Klassenunterschied bemerkbar.

Bei perfekten äußeren Bedingungen fand am Vatertag das Kreispokalfinale des Hochtaunuskreises der Damen statt. Viele Zuschauer feuerten die Mannschaften an, die sich anfangs mit sehr viel Respekt begegneten. Nachdem die erste Nervosität abgelegt war, nahm das Spiel langsam an Fahrt auf. Die erste Torchance hatten nach 20 Minuten die Usingerinnen. Ein strammer Schuss aus 16 Metern ging knapp am Tor vorbei. 10 Minuten später dann der Schock. Ein hoher Ball kam vor Torhüterin Natalie Paul auf, prallte ihr ins Gesicht und fiel einer Usinger Stürmerin vor die Füße, die blitzschnell reagierte und den Ball einschob – 1:0. Die SG ließ sich aber nicht beeindrucken und versuchte nun ihrerseits den Druck zu erhöhen. In der 33. Minute wurde Laura Schneider kurz vorm 16er gelegt. Den folgenden Freistoß schoss Rebecca Rüdelstein in die Mauer. Kurz darauf bekam Rebecca Rüdelstein noch einmal einen Freistoß von halbrechts zugesprochen. Die Hereingabe erreichte Annika Hopp, ihr versprang aber der Ball in aussichtsreicher Position. In der 38. Minute parierte Natalie Paul einen Torschuss der Usingerinnen. Den Abpraller klärte Miriam Vieth, die nach langer Spielpause wieder auf dem Platz stand, zur Ecke.

In der zweiten Halbzeit erhöhte Usingen den Druck, die SG-Abwehr um Luisa Mellinghoff ließ zunächst hinten nichts anbrennen. Angriffe, die für Entlastung sorgen würden, verliefen sich in der ebenfalls sicher stehenden Usinger Abwehrkette. So entwickelte sich ein heißer Pokalfight im Mittelfeld mit vielen Nickligkeiten. In der 71. und 76. Minute musste Natalie Paul in höchster Not die Konter der FSG parieren. Spektakulär klärte sie einen Ball, der allein auf sie zulaufenden Usinger Stürmerin, zur Ecke.

Zum Ende konnte sich die SG nicht mehr aus der Umklammerung befreien. Eroberte Bälle wurden sofort wieder an den Gegner verloren. Mögliche Konter wurden leichtfertig verspielt. Trotz großem Kampfgeist machte sich die größere Erfahrung des Gruppenligisten nun bemerkbar. Nach 93 Minuten pfiff die Schiedsrichterin das Spiel ab.

Mit erhobenem Haupt verließen die SGlerinnen den Platz, hatte man doch lange Zeit gegen den Gruppenligisten mithalten können. Mit etwas mehr Mut im Angriff wäre vielleicht mehr drin gewesen. Der Fokus liegt aber weiterhin auf der Meisterschaft und den beiden letzten Spielen gegen Langen und Riedberg. Bericht von CD

 

Damenfußball: Niederlage im Spitzenspiel

TSG Neu-Isenburg II – SG Bad Homburg/Köppern I             3:1

Zwei Tage nach dem deutlichen Sieg gegen die Zweite von Wiking Offenbach mussten die Damen der SG wieder ran und ausgerechnet gegen den Zweitplatzierten TSG Neu-Isenburg II. Diese nutzten das verlegte Spiel am Montag auf eigenem Platz und holten sich Verstärkung von der Ersten. Diese zusätzlichen Kräfte u.a. in Person von Daniela Stroh – die Torjägerin in der Verbandsliga – sollten am Ende den Unterschied ausmachen.

Bereits nach zwei Minuten musste Natalie Paul im Tor der SG hinter sich greifen. Die zuvor genannte Daniela Stroh nutzte eine Unkonzentriertheit im Mittelfeld, lief unbedrängt bis zum 16er und schoss den Ball platziert ins lange Eck – 1:0. Von diesem Rückschlag sollten sich die Gäste nicht so schnell erholen. Angespannt, zum Teil ängstlich, agierten die SGlerinnen. Selbst beste Torchancen blieben ungenutzt. In der 8. Minute schlug Laura Schneider den Ball nach einem Eckball auf den langen Pfosten. Julie Schell musste nur noch den Fuß hinhalten, wurde aber von der rückwärtslaufenden Annika Hopp übersehen und am Schuss gehindert.

In der 18. Minute bekam Nele Nielsen den Ball von Rebecca Rensinghoff in den Lauf gespielt, kurz vorm Abschluss konnte aber eine Neu-Isenburgerin sie noch am Schuss hindern. Bei zwei Freistößen der Heimmannschaft aus 20 Metern konnte sich Natalie Paul auszeichnen. Die gut geschossenen Bälle pflückte sie trotz beeinträchtigter Sicht durch eigene und gegnerische Spielerinnen sicher aus der Luft. In der 28. Minute war es wiederum Daniela Stroh, die sich gegen zwei SGlerinnen an der Torauslinie durchsetzte und den Ball punktgenau zwischen SG-Torhüterin und Abwehrspielerin auf ihre Mitspielerin Sara Kaschuba passte. Diese hatte keine Mühe den Ball ins Tor zu drücken – 2:0. Bis zur Halbzeitpause behakten sich beide Mannschaft mit teilweise harten Tacklings im Mittelfeld.

In der zweiten Halbzeit versuchte die SG mutiger zu agieren. Leider blieb es nur bei Einzelaktionen. Rebecca Rensinghoff konnte sich in der 56. Minute gegen ihre Gegenspielerin durchsetzen und schoss den Ball aus 20 Metern leider nur ans Außennetz. In der 61. und 64. Minute nutze Daniela Stroh kleine Unaufmerksamkeiten von Lucia Frau Tascon, die ansonsten eine starke Partie gegen die Torjägerin des Verbandsligisten absolvierte, und kam zu Torabschlüssen, die aber von Natalie Paul im ersten Versuch und Luisa Mellinghoff im zweiten Versuch abgewehrt wurden. Fünf Minuten später konnte eine Hereingabe der Neu-Isenburgerinnen nicht verhindert werden: in der Mitte wurde Sonja Gomez Perez unsanft von ihrer Gegnerin weggestoßen und die dahinter lauernde Aisling Kearns lupfte den Ball über alle hinweg gegen den Pfosten und von dort prallte der Ball ins Tor – 3:0.

Nun wachten die SGlerinnen aus ihrer Lethargie auf und fingen an, dagegenzuhalten. In der 75. Minute zahlte sich dieser kurze Widerstand aus. Laura Schneider rasselte mit ihrer Gegenspielerin zusammen, der zurückprallende Ball wurde von Rebecca Rüdelstein auf Nele Nielsen gespielt, die aus 16 Metern den Ball ins lange Eck schob und der Neu-Isenburger Torhüterin keine Chance ließ – 3:1. Dies war auch gleichzeitig die letzte Aktion des Spiels.

Enttäuscht über die eigene Leistung trat man die Heimreise an. Neu-Isenburg steht nun mit noch einem ausstehenden Spiel einen Punkt hinter der erstplatzierten SG. Bericht von CD

Damenfußball: Daheim eine Macht!

SG Bad Homburg/Köppern I – SG Wiking 03 Offenbach II             12:0

Nach dem mageren 1:1 gegen Bad Vilbel am vergangenen Wochenende empfing die SG am Samstag, den 02.05.2015, die zweite Mannschaft von Wiking Offenbach auf dem Köpperner Kunstrasen.

Die ersatzgeschwächten und nur mit neun Leuten angereisten Gäste stellten keine Herausforderung dar. So entwickelte sich von der ersten Minute an eine einseitige Partie. Natalie Paul im SG-Tor erlebte einen ruhigen Abend mit insgesamt zwei Ballkontakten – alles Rückpässe!

Der Torreigen begann in der 3. Minute durch Laura Schneider, die den Ball der gegnerischen Abwehr abluchste, allein auf das Tor lief und sicher einschob – 1:0. In der 15. Minute erhöhte wiederum Laura Schneider nach einer Hereingabe von Rebecca Rüdelstein auf 2:0. Vier Minuten später machte sie den Hattrick perfekt, indem sie aus spitzem Winkel den Ball durch die Hände der Torhüterin ins Tor drosch – 3:0. In der 21. Minute zeichnete Katharina Biaesch für das 4:0 verantwortlich. Überlegt schob sie den Ball an der Torhüterin vorbei ins lange Eck. Nach knapp einer halben Stunde wurde Nele Nielsen im 16-Meter-Raum irregulär gelegt. Den folgenden Elfmeter verwandelte Rebecca Rüdelstein sicher zum 5:0. In der 34. und 35. Minute schnürte Nele Nielsen einen Doppelpack zum 6:0 und 7:0. Beide Tore erzielte sie aus kurzer Entfernung souverän. In der 38. Minute begann auch die Abwehr in Person von Lucia Frau Tascon sich am fröhlichen Toreschießen zu beteiligen. Natalie schlug den Ball bei ihrem ersten Ballkontakt weit ins gegnerische Feld, dort wurde er auf die spätere Torschützin verlängert, die mit links einschob – 8:0.

In der zweiten Halbzeit ließ man es etwas ruhiger angehen. Die Möglichkeiten wurden nicht mehr ganz so sicher verwertet und es entwickelte sich ein lockerer Samstagabendkick. Erst in der 70. Minute besann man sich wieder auf das Toreschießen. Nele Nielsen erzielte ihr drittes Tor an diesem Abend, nachdem sie sich zuvor den Ball erobert hatte. Nun ging es im Minutentakt. In der 71. Minute legte Tanja Krumpfert Rebecca Rüdelstein den Ball auf und diese schob zum 10:0 ein. Die Passgeberin des 10:0 belohnte sich kurz darauf selbst und erhöhte nach eigener Balleroberung auf 11:0. Das Dutzend machte Laura Schneider in der 74. Minute voll, nachdem sie von Rebecca Rüdelstein auf die Reise geschickt wurde und sicher einschob.

Bis zum Abpfiff tat sich nicht mehr viel, da sich alle ihre Kräfte für das Spitzenspiel am kommenden Montag aufsparten. So endete das Spiel mehr als verdient mit 12:0. Bericht von CD

Damenfußball: „Nur“ 1 Punkt in Bad Vilbel

FV Bad Vilbel – SG Bad Homburg/Köppern I    1:1

1:1 endete die Partie am Samstag, den 25.04.2015, bei den Brunnenstädterinnen. Zuvor hatten die Zuschauer zwei Halbzeiten gesehen, die nicht unterschiedlicher hätten sein können.

Die SGlerinnen hatten sich viel vorgenommen, doch die schnellen Gegnerinnen und der holprige Platz beeinträchtigten die Spielweise nachhaltig. Zudem fehlte an diesem Tag die nötige Konsequenz im Aufbauspiel und vor dem gegnerischen Tor. So neutralisierten sich beide Mannschaften im Mittelfeld und keine der beiden kam zu aussichtsreichen Torchancen.

Den ersten Aufreger gab es in der 15. Minute: Eine Vilbelerin stieß mit der herauslaufenden SG-Torhüterin Natalie Paul zusammen, die mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen blieb. Da sie nicht weiterspielen konnte, musste Sonja Gomez Perez zwischen die Pfosten. Die daraus resultierende Umstellung verursachte einige Abstimmungsprobleme, die von der Heimmannschaft in der 25. Minute ausgenutzt wurde. Ein schnell vorgetragener Angriff durchs SG-Mittelfeld konnte nicht verhindert werden und der Querpass in den 16er sprang, dank dem schlechten Rasen, über Selina Etzolds Fuß direkt vor die Füße der Gegnerin, die nur noch einzuschieben brauchte. Dieser Rückstand verunsicherte die Gäste aus Bad Homburg zusätzlich und ließ die Vilbelerinnen an ihre Chance glauben, dem Tabellenführer eins auszuwischen. In der 29. Minute hatten dann die Gäste ihre erste aussichtsreiche Chance. Laura Schneider kam am Fünf-Meter-Raum an den Ball, verzog aber und der Ball ging über das Tor. Dabei blieb es in der ersten Halbzeit.

In der Halbzeitpause ging es nach dem dürftigen Auftritt in der ersten Halbzeit sehr laut zu in der Kabine der SGlerinnen. Dies schien zu wirken. Mit Wut im Bauch und dem Willen, das Spiel zu drehen, kam die SG wieder auf den Platz. Sogleich zeigte sich ein ganz anderes Bild. Die Heimmannschaft schaffte es nicht mehr aus der eigenen Hälfte heraus und wurde hinten eingeschnürt. Es folgte Angriffswelle auf Angriffswelle, doch an diesem Tag fehlte das nötige Quäntchen Glück. In der 55. Minute konnte die Vilbeler-Torhüterin eine direkte Schneider-Ecke über das Tor lenken. Kurz danach wehrte sie einen Schuss von Julie Schell aus spitzem Winkel ab und in der 77. Minute wurde sie von Nele Nielsen, die allein auf das Tor zulief, angeschossen. Die daraus resultierende Ecke wehrte der Bad Vilbeler Abwehrriegel mit einem Querschläger auf die eigene Latte ab. Die folgende Ecke schloss Katharina Biaesch mit einer fulminanten Direktabnahme ab, die jedoch direkt in die Arme der Torhüterin fiel. Kurz vor dem Abpfiff ging ein Abpraller ins Vilbeler-Toraus. Der Schiedsrichter zeigte auf Abstoß, die angeschossene Vilbelerin wies ihn aber auf die Fehleinschätzung hin – ein vorbildhaftes Verhalten! Diese gute Tat wurde durch die SG genutzt. Laura Schneider brachte die Ecke herein und in der Mitte kam Rebecca Rüdelstein unbedrängt zum Kopfball – 1:1. Sofort schnappte sie sich den Ball, vielleicht ging hier noch etwas. Aus dem folgenden Angriff entstand wieder eine Ecke, die aber nichts mehr einbrachte. So endete die Partie unentschieden 1:1. Bericht von CD